aus dem Museum der Sternwarte Kremsmünster
September 2021
Die Allgemeine Elektricitätsgesellschaft (AEG) hat die serienmäßige Produktion der Nernst-Lampe übernommen. Von AEG wurde
auch die hier vorgestellte Nernst-Lampe mit drei Glühstäbchen für Projektoren produziert.
GRAETZ bietet eine Abbildung dieser Lampe und weist auf Folgendes hin: Das helle weiße Licht der Nernstlampen macht sie auch
sehr geeignet für Zwecke der Projektion von Bildern und Apparaten, für die man sonst in sehr viel umständlicherer Weise nur
Bogenlampen benutzen konnte. Die A.E.G. stellt Nernst-Projektionslampen her, wie sie Fig. 466 zeigt.
Dieselben enthalten drei Brenner, welche von einer gemeinschaftlichen Heizspirale erwärmt werden.
Die Vorschaltwiderstände aus Eisen befinden sich in drei Glasröhren hinten an der Lampe. Ein gemeinsamer
Magnet schaltet die Heizspirale aus, sobald die Stäbchen in Weißglut gekommen sind.
Die Lampen brauchen 4 Ampere und geben bei 110 Volt Spannung 700 Kerzen Stärke, bei 220 Volt das Doppelte. (GRAETZ, 501-502, Abb 466)
Wie P. Thiemo Schwarz im Jahresbericht des Gymnasiums von 1927 anführt, ist diese
Projektionslampe zu 1500 Watt vom Lehrkörper der Volksschule in Kremsmünster den
Sammlungen übergeben worden. Nach der Angabe auf der alten Karteikarte der Sammlungen erfolgte die Übergabe
wohl über Vermittlung von P. Theophil Dorn.
BENDT, Franz 1901: Die neuesten Fortschritte auf dem Gebiete der Beleuchtung, in: Über Land und Meer, III. Bd., Stuttgart, 73-74
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37. Aufl. Berlin, 125 [Elemente "L" und "W" verkehrt beschriftet!]
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