Elektrostatisches Voltmeter bis 150 Volt, H&B Nr. 153300
Aluminiumguss, Kupfer, Messing, Eisen, Kunststoff, Inv. Nr.: 13061717
13 x 9 x 15 cm
Foto: P. Amand Kraml (202309016849)
Elektrostatisches Voltmeter von Hartmann & Braun
Elektrostatische Voltmeter beruhen auf der Anziehungskraft zwischen zwei unterschiedlich geladenen
Oberflächen.
Bei unserem elektrostatischen Voltmeter handelt es sich um ein multizellulares Messwerk der
Firma Hartmann und Braun in Frankfurt a/M. Es besteht aus einem Kondensator mit einem festen
Plattenstapel und einem beweglichen, der mit dem Zeiger verbunden ist.
Der Spannungswert wird auf einer Spiegelskala mit einer linearen Teilung von 0..150 V angezeigt.
Mit Hilfe einer Libelle und der beiden verstellbaren Füßen kann das Gehäuse in der Waagrechten
justiert werden. Die Rändelschraube oben dient zur Nullpunkt-Korrektur der Anzeige.
Die Anschlüsse sind mit zwei 4 mm Buchsen für Bananenstecker ausgeführt. Ein Anschluss ist eine
einfache 4mm-Bohrung im Gehäuse. Eine weitere Schraubklemme, die ebenfalls mit dem Gehäuse
verbunden ist, befindet sich am dritten Fuß. Zum Transport ist das Gerät mit einem Rändelknopf
hinten zu arretieren. Auf die Arretierung wird auf dem Schildchen in drei Sprachen ausdrücklich
hingewiesen: Instrument vor jeder Ortsveränderung arretieren.
Die Sammlungen des Physikalischen Kabinetts erhielten dieses Gerät aus dem Nachlass von
Herrn Dr. Josef Nagler 1990. (vgl. AUSTALLER, Phys. Kab. 183)
Quellen und Literatur:
AUSTALLER, P. Wolfram 1990: Physikalisches Kabinett der Sternwarte, in: Öffentliches Stiftsgymnasium Kremsmünster, 133. Jahresbericht 1990, Linz, 183-184
AUSTALLER, P. Wolfram 1990: Hofrat Dr. Josef Nagler, in: Öffentliches Stiftsgymnasium Kremsmünster, 133. Jahresbericht 1990, Linz, 184-187
JAHN, H. 1965: Elektrostatisches Meßwerk, in: P. M. Pflier et al., Elektrische Meßgeräte und Meßverfahren, Berlin, Heidelberg, 152-160
PALM, Albert 1942: Elektrische Meßgeräte und Meßeinrichtungen, 2. Aufl. Berlin, Heidelberg