P. Franz Schwab als Botaniker:


P. Franz Schwab P. Franz Schwab wurde am 14. April 1855 in Kirchberg bei Mattighofen als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Im Schuljahr 1865/66 begann er das Gymnasium in Kremsmünster. Er wohnte im Kosthaus LEDERHILGER. Als Lehrer in den Naturwissenschaftlichen Fächern schätzte er besonders P. Gottfried HAUNSCHILD (1842 - 1901). Er maturierte 1874, begann in Linz das Studium der Theologie und bat im Jahr darauf um die Aufnahme ins Noviziat des Stiftes. Er erhielt am 23. 9. 1875 das Ordenskleid. Seinen Taufnamen behielt er als Ordensnamen. 1876 - 1879 setzte er sein Theologiestudium im Stift St. Florian fort. Das war der übliche Studienort der Kremsmünsterer Kleriker in dieser Zeit. "Im Urteil war er damals schon kritisch. Im Buche von KAULEN über die Schöpfung las er: Die Mammutleichen in Sibirien seien damals eingesunken und erfroren, als Gott nach der Sünde der Stammeltern den Fluch über die Erde aussprach und Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb. P. Franz schämte sich, daß ein angesehener katholischer Theolog das niedergeschrieben habe und warf das Buch zum Teufel."
Neben dem Studium der Theologie, der orientalischen Sprachen und dem Zitherspiel beschäftigt er sich auch ernsthaft mit der Botanik. Er beginnt sein Herbar, das leider nur wenige Fundortsangaben trägt, und sammelt Daten über die Verbreitung von Pflanzen, über die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Klima und stellt botanisch-phänologische Beobachtungen an.
Der Abschluß seines Studiums in St. Florian zwingt ihn, auch seine botanischen Untersuchungen abzuschließen, was 1883 zur Veröffentlichung des Artikels "Floristische Verhältnisse von St. Florian in Oberösterreich" führt.
P. Franz wird am 27. Juli 1879 zum Priester geweiht und dann von seinem Abt zum Studium nach Wien geschickt um "sich für Astronomie soweit auszubilden, daß derselbe bei der jetzigen Einrichtung der Sternwarte im Stande sei, den jetzigen Anforderungen dieser Wissenschaft entsprechende Arbeiten auszuführen, sich ferners um nebenbei am Gymnasium angestellt werden zu können, aus Naturgeschichte für die Prüfung über das Untergymnasium vorzubereiten. Dementsprechend hörte derselbe anfangs mathematische, astronomische, meteorologische, physikalische und naturgeschichtliche Vorlesungen. Kam aber bald zur Erkenntnis, daß eine solche Combination undurchführbar sei, und wendete sich von da an ausschließlich der Astronomie, Mathematik und Physik zu."( Aus einem handschriftlichen Lebenslauf von P. Franz Schwab im Archiv der Sternwarte)
Aus dem "Meldungsbuch des Studierenden P. Franz Schwab" erfahren wir, daß er im 1. Semester (1879/80) "Specielle Morphologie und Systematik der Pflanzen" bei A. KERNER und "Specielle Morphologie und Systematik der Thallophyten" bei H. W. REICHARDT belegt hat. Das Jahr 1882 bringt ihn nach Kremsmünster zurück. Er wird Adjunkt an der Sternwarte und Professor für Mathematik und Physik am Gymnasium. Seine handschriftlichen Unterrichtsvorbereitungen zeigen, daß er 1883 für P. Anselm PFEIFFER auch die Naturgeschichte in der 1. und 2. Klasse supplierte.
Von seiner hilfsbereiten Art schildert uns sein Schüler, einer der späteren Wiederentdecker der Mendel'schen Gesetze, Erich von TSCHERMAK-SEYSENEGG: "Der gütige Mathematikprofessor P. Franz Schwab opferte an einigen Sonntagen für mich eine Stunde, um mir Nachhilfeunterricht zu geben, wobei ich ihn beim Zitterspielen störte".
Des öfteren führte er für ausgewählte Schüler Exkursionen in die Vorberge und ins Gebiet des Toten Gebirges. Er machte dabei in der Umgebung von Klaus, Steyrling und Windischgarsten meteorologische, photochemische, botanische und geologische Beobachtungen. Von vier botanischen Ausflügen aus dem Jahr 1889 liegen uns Pflanzenlisten vor. Auch in den letzten Jahren seines Lebens, obwohl beeinträchtigt durch seine Krankheit, nimmt er an Exkursionen teil: so am 30. August 1906 in Begleitung von P. HANDMANN, aus dem Jesuitengymnasium vom Freinberg in Linz, von unseren Naturgeschichtlern P. Leonhard ANGERER und P. Ignaz SCHACHERMAIR (1877 - 1970) und von 6 Schülern aus Kremsmünster und Linz zum Torfmoor bei Roßleiten.
1895 wurde P. Franz zum Direktor der Sternwarte bestimmt. Die Unzahl von Aktivitäten, die unter seiner Leitung gesetzt wurden, hat RABENALT zusammengestellt. Hier bemerkenswert sind die auf Anregung von Julius WIESNER gemachten photochemischen Untersuchungen. Damit hat SCHWAB wiederum eine Verbindung zwischen seiner Arbeit an der meteorologischen Station und seinem Hobby, der Beschäftigung mit dem Pflanzenleben, gefunden. Auch seine phänologischen Beobachtungen, die er durch eine von der Sternwarte ergangene Einladung zur Mitteilung von Blühterminen auf ganz Oberösterreich ausdehnte, zeigen diese Verbindung. Für die Salzburger Landesflora von FUGGER und KASTNER liefert P. Franz Verbreitungsangaben aus der Umgebung seiner Innviertler Heimat. Auch SCHIEDERMAYR und ebenso RITZBERGER erhalten von ihm Daten.
Die Zusammenarbeit mit den Universitätsinstituten in Wien war SCHWAB ein Anliegen. ANGERER schreibt: "Für unsere wissenschaftlichen Arbeiten hinterließ er uns gleichsam als Testament den dringenden Rat, mit der Wiener Universität immer enge Fühlung zu pflegen, jede Anregung, die von dort ausgehe, dankbarst aufzunehmen und für unsere Verhältnisse zu fruktifizieren."
Ende Oktober 1904 erkrankt P. Franz an einem Magenleiden, das ihn zwingt, am 10. November für längere Zeit die Infirmarie aufzusuchen. Die letzten Jahre seines Lebens sind gezeichnet von dieser Krankheit. Immer wieder wird er semesterweise vom Schuldienst beurlaubt. Am 7. Jänner 1906 bittet SCHWAB aus Gesundheitsgründen um Enthebung von seinem Amt als Sternwartedirektor. Dem Rat des Arztes, sich viel in der frischen Luft aufzuhalten, folgend, begann er nach der Enthebung vom Direktorat der Sternwarte seine vegetationskundliche Arbeit in der Umgebung von Kremsmünster.
Anfang 1907 arbeitet SCHWAB einen ersten Entwurf für die Darstellung der floristischen Verhältnisse von Kremsmünster aus, den P. Leonhard ANGERER anläßlich eines Wienbesuches Richard WETTSTEIN nach der Vorlesung am 22. Februar vorlegt. Dieser "Erste Entwurf" sieht folgendermaßen aus:

Einleitung: Geschichtliches über Pflege der Pflanzenkunde in Kremsmünster.
Bot. Garten, Anregung durch die gegenwärtigen Vertreter dieser Wissenschaft in Wien durch Unterricht und persönl. Beziehungen. Vorarbeiten zur pflanzengeographischen Karte Österreichs. Die Arbeit soll das vorhandene Material (Klima, Bodenbeschaffenheit, Florengebiete) fixieren.
Zu verwenden: Die bisher publiz. Arbeiten über Vegetationsverhältnisse
A. v. Kerner: Pflanzenleben der Donauländer.
A. v. Kerner: Die Flora der Diluvialzeit in den Ostalpen.
v. Wettstein: Die Geschichte unserer Alpenflora. Schriften zur Verbr. nat. K. XXX.
Drude: Pflanzengeographie.
I. Geographische Skizze: Länge, Breite, Meereshöhe, Alpenvorland.
Entstehung des Terrains. Glazialgeolog. Forschungen von Penk, Forster, Abel; Günz-, Mindel-, Riß-, Würmvergletscherung. Schacher (Wald) Insel ohne Gletscherschutt.
Jetzige Beschaffenheit aus obigem abgeleitet. Haupttal, alte und junge Seitentäler, alte Decke, Konglomerate, Hochterrasse, Höhenverhältnisse, Schlier und Quellen, Bäche, Krems, Teiche, Sumpfwiesen, Wiesen, Felder, Wälder ...
II. Das Klima von Kremsmünster. (Nach Beob. seit 1764)
Mittel u. Extreme der Temperatur. Mittlere Dauer der Temp. über u. unter Null. Bodenfrost. Quellentemperaturen. Krems. Thermische u. chemische Wirkung des Sonnenlichts. Dauer des Sonnenscheins. Bewölkung. Niederschlagsmenge u. Häufigkeit. Feuchtigkeit, Verdunstung, Nebel, Tau, Reif. Schneeverhältnisse: Beginn, Ende des Schneefalls, Schneedecke, Schneetiefe. Hochwasser der Krems bringt subalpine Pflanzen: Datum von Überschw. Winde: Stürme mit großen Verwüstungen.
Klima der Interglazialperioden.
III. Phänologische Beobachtungen: Zusammenfassung der bisherigen Beobachtungen von P. Aug. u. P. Franz. Mittelwerte und Extreme.
1. Die erste Frühlingsflora. Febr. März. April
2. Die zweite Frühlingsflora. Ende April, Mai
3. Die Sommerflora. Juni, Juli, August
4. Die Herbstflora. Pflanzen, die bis Eintritt des Frostes blühen.
Notizen über frühe und späte Jahre. Ernte, Obst ...
IV. Pflanzengeographische Verhältnisse. Vertical nur eine Zone 340 - 480 m.
Flora der Wälder, Felder, Wiesen, Gewässer.
1. Waldflora:
Oberholz
Unterholz
Zwergsträucher ... Mistel
Niederwuchs ... Epheu. Holzschlagvegetation
Moose, Flechten, Schwämme
Veget. in Waldschluchten, ebenen Wäldern, lichten Gehölzen, Hängen.
2. Wiesenflora:
Hausgärten
Wiesen
Sumpfwiesen
Wiesenmoore
3. Feldflora.
Bebaute Felder, Brachen, Unkräuter
4. Flora der Gewässer:
fließend, Krems, Gräben
stehend: Teiche, Lachen
Kulturgewächse: Pflanzen im Dienste des Menschen. Hist. Notizen,
1) Getreide, 2) Obst, 3) Gemüse, 4) Zierpflanzen (Bäume, Sträucher, Kräuter),
5) Heilkräuter, 6) Nutzpflanzen (Bäume, Sträucher, Kräuter),
7) Verwendung der Wildflora.
Ruderalflora
Adventivflora: Eingeschleppt durch Vögel, Wind, Hochwasser, Verkehr.
Subalpiner Bestand im Gebiet der Mindelvergletscherung.
Einige sehr seltene und daher als Relikte zu bezeichnende.
auf der alten Lehmdecke Nardus stricta.
V. Zusammenfassung. Vergleich mit benachbarten Gebieten, Traun, Enns, Voralpen.
VI. Alphabetisches (oder systematisches?) Verzeichnis aller bisher gefundenen Pflanzen 1 - 800.
Vereinzelnte Funde in weiterer Umgebung aufzunehmen?
NB: Zu ersetzen durch einen Abschnitt, der die floristisch bemerkenswerten Vorkommnisse aufführt.
Kartographische Übersichten: Wald: Fichten, Tannen, Föhren, gemischt.
Felder
Wiesen: trocken, naß, moorig.
Einige charakt. Pflanzen
Größe des Gebietes: Kreis mit einer Gehstunde als Halbmesser

Sofort nach Vorlage des Planes schreibt Richard WETTSTEIN den folgenden Brief an P. Franz SCHWAB zurück:

Euer Hochwürden! Der mir von Ihnen vorgelegte Plan hat mich außerordentlich erfreut. Ich hielte es für sehr wertvoll, wenn die Erfahrungen von Ihnen in Kremsmünster in Bezug auf die Flora des Gebietes gesammelt und kartografisch dargestellt würden. Gerade dadurch, daß in Kremsmünster klimatologische und phänologische Daten, die sich direkt auf das pflanzengeographisch bearbeitete Gebiet beziehen, vorliegen, würde diese Bearbeitung zu einer sehr wertvollen machen. Sie wäre viel mehr ... als die meisten anderen mit der Kartographie verbundenen Arbeiten, die meistens nur auf vorübergehenden Aufenthalten im Gebiet basieren. Seien Sie überzeugt, daß es mir eine Freude wäre, wenn ich Ihnen bei der Durchführung der Arbeit behilflich sein könnte. Den vorgelegten Entwurf halte ich für sehr gut. Nur bezüglich Absatz VI habe ich das Bedenken, daß er vielleicht zu umfangreich werden könnte, ohne verhältnismäßig viel Neues zu bringen. Er könnte vielleicht ersetzt werden durch einen Abschnitt, der die floristisch bemerkenswerten Vorkommnisse aufführt. Dies ist allerdings nur eine subjektive Meinung, die durchaus nicht maßgebend sein soll. Ich bemerke schon jetzt, daß es der zool. bot. Gesellschaft eine Freude wäre, diese Karte mit dem Texte in die Folge der von ihr publizierten Vorarbeiten zu einer pflanzengeographischen Karte Österreichs herauszugeben, wenn es Ihnen paßt. Nur würden wir dann bitten, daß der Maßstab der Karte (1:75.000) und die Farbengebung für die Formationen sich tunlichst an die bisher ausgegebenen Karten anschließen. Was Literatur anbelangt, so sende ich Ihnen heute die beiden kleinen Abhandlungen von Kerner und Wettstein (bitte beide in Ihre Bibliothek einzureihen). Kerner, Pflanzenleben der Donauländer könnten Sie an der Zool. bot. Gesellschaft entlehnen. Die beiden Bücher von Drude (Pflanzengeographie und Pflanzengeographie von Deutschland) könnten Sie an der Bibliothek unseres Institutes - wenn auch nicht für allzulange - erhalten; bitte nur darum zu schreiben, woher sie die Bücher wollen. Mit besten Grüßen und hochachtungsvoll ... Ihr Wettstein.

Bereits am 31. Jänner 1907, es liegt noch Schnee, beginnt P. Franz seinen Plan zu verwirklichen. Er nützt die Zeit mit Schneedecke dazu, die Wälder der Umgebung aufzusuchen und Notizen über die Verteilung der Gehölze in kleine Skizzen einzutragen.
Ab 1. März führt er genau Buch über seine Exkursionen. Auf diesen ist er mit einem kleinen Notizbuch ausgerüstet, das er leicht einstecken kann. Nicht selten sucht er für seine Ausgänge Begleiter aus den Reihen der Schüler. Hin und wieder begleitet ihn auch ein Mitbruder oder der botanisch interessierte Wachtmeister Emil SCHMORANZ (1858 - 1918). P. Franz legt für die einzelnen Gebiete des Kremsmünsterer Raumes Faszikel im Folio-Format an, in die er die Ergebnisse seiner Exkursionen in Form von Listen und kleinen Begehungsprotokollen mit einfachen Skizzen zusammenschreibt. Nicht wenig davon ist in Gabelsberger Stenographie gehalten. Neben diesen Listen führt er eine Kartei für alle Pflanzen. Dort verzeichnet er das Vorkommen, manchmal auch Hinweise Bestimmungsmerkmale, und in einem Fall gibt er eine Verbreitungsskizze einer Pflanze (Campanula glomerata). Die übersichtliche Zusammenfassung seiner Kartierungsarbeiten bildet ein 45 x 30 cm großes Heft, in das er für jede Pflanze deren Vorkommen innerhalb der Gebiete des Kremsmünsterer Raumes in Form von Buchstabenkombinationen angibt.
Seine Exkursionen beschränkt er im allgemeinen auf den im "Ersten Entwurf" angegeben Raum von einer Gehstunde, also etwa 5 km, im Radius. Im Jahr 1907 ist er an 111 Tagen unterwegs. Im darauffolgenden Jahr verzeichnet er 52 Exkursionen. Aus dem Jahr 1909 stammen einige ergänzende Beobachtungen. Die letzte aufgezeichnete Exkursion führt P. Franz auf die Wiese unter dem Isolierspital (Q 2110). Die letzte Eintragung in der Kartei ist eine Angabe über das Vorkommen von Geranium pratense in Sipbachzell entsprechend einer Meldung von SCHMORANZ.
P. Franz Schwab hat in diesen wenigen Jahren über 20.500 Einzelangaben zur Verbreitung von Pflanzen innerhalb des Kartierungsgebietes gesammelt. Von dem im Plan angegebenen Punkten für seine Vegetationsverhältnisse von Kremsmünster hat er einiges exzerpiert, verschiedenes gesammelt, manches fast abgeschlossen (z. B. Geologie). Viele Passagen davon liegen als Stenogramm vor. Als Bestimmungsliteratur hat er bis zum Erscheinen von HEIMERLs Schulflora von Österreich wohl hauptsächlich seinen "alten WAGNER" verwendet.
Am 22. April 1910 wendet sich Josef BRUNNTHALER, der Generalsekretär der K. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft, an P. Franz mit der Frage, in welchem Stadium die Arbeit stünde. P. Leonhard beantwortet diesen Brief mit der Bemerkung, P. Franz sei krank, das Rohmaterial fertig, die Ausarbeitung fehle noch.
"In seinen letzten Lebensmonaten hatte er sich im Bett einen Arbeitsplatz mit einem Brett hergerichtet und schrieb bis 3 - 4 Wochen vor seinem Tod, was er noch arbeiten konnte." Am 18. Juni 1910 starb P. Franz SCHWAB.
Am 1. Juli 1910 bittet WETTSTEIN P. Leonhard ANGERER in seinem Kondolenzschreiben: "Ich wäre dankbar, wenn Sie sich die Fertigstellung des von ihm hinterlassenen Manuskriptes recht angelegen sein liessen. Es wäre ja auch zum Teil ein Akt der Pietät, wenn wir diese Arbeit tunlichst bald publizieren könnten."
ANGERER bittet P. Ignaz SCHACHERMAIR, die Bearbeitung für den Druck zu übernehmen, "denn er war häufig P. Franzens Begleiter auf seinen Exkursionen und ist besser mit der ganzen Arbeit vertraut ... Jedenfalls wird der Winter vorübergehen, bis das dicke, zur Hälfte stenographische Manuskript durchgearbeitet ist."
Zu einer Publikation der Arbeit kam es nicht mehr.


Literatur:

ANGERER, P. Leonhard, (1902 - 1911): Tagebuch der Naturalien-Kabinette und des botan. Gartens in Kremsmünster, 1. Band, Hs, Kustodiatsarchiv der Sternwarte Kremsmünster.

FUGGER, Eberhard & KASTNER, Karl, 1899: Beiträge zur Flora des Herzogthums Salzburg, II, Mittheilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 39, 29-79.

KELLNER, P. Altman, 1968: Profeßbuch des Stiftes Kremsmünster, Kremsmünster.

KRAML, Gerhard (P. Amand) 2001: Flora Cremifanensis. Analyse historischer und aktueller Verbreitungsmuster der Farn- und Blütenpflanzen in der Umgebung von Kremsmünster (Oberösterreich) auf Grundlage einer Feinrasterkartierung, Diss, Universität Wien

PFEIFFER, P. Anselm & ANGERER, P. Leonhard, 1889-1933: Zur Geschichte des botanischen Gartens in Kremsmünster, MS, Kustodiatsarchiv Sternwarte Kremsmünster.

PICHLER, P. Theodorich, o.J.: Ergänzungen zu P. Altman Kellners Profeßbuch des Stiftes Kremsmünster, Stellenbesetzung 1945-1985, o.O.

RABENALT, P. Ansgar, 1958: Geschichte der Sternwarte von Kremsmünster. Eine kurze Zusammenfassung anläßlich des 200jährigen Jubiläums, Gym.-Jahresbericht, 101, 7-27.

SCHWAB, Franz, 1883: Floristische Verhältnisse von St. Florian in Oberösterreich, in: Jahresbericht des Vereines für Naturkunde in Österreich ob der Enns, Linz 13: 1-58.

SCHWAB, P. Franz, 1904: Über das photochemische Klima von Kremsmünster, Sonderdruck aus dem 74. Band der Denkschriften der Math.-Naturw. Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien.

SCHWAB, P. Franz, 1905-09: IV. Tagebuch der Sternwarte 1905 - 1909, Hs, Archiv der Sternwarte.

TSCHERMAK-SEYSENEGG, Erich von, 1958: Leben und Wirken eines österreichischen Pflanzenzüchters. Beitrag zur Geschichte der Wiederentdeckung der Mendelschen Gesetze und ihre Anwendung für die Pflanzenzüchtung, Berlin - Hamburg.

WAGNER, Hermann, 1831: Illustrierte Deutsche Flora. Eine Beschreibung der in Deutschland und der Schweiz einheimischen Blüthenpflanzen und Gefässcryptogamen, Stuttgart.


(c) P. Amand Kraml, 2002-02-15